Bildausschnitt des Apple-Videos. CC siehe Link. CC: Tom Raftery.
Apple ist sehr gut darin, Menschen (insbesondere mich) für Produkte zu begeistern, die rational betrachtet nicht unbedingt zum Überleben nötig sind. Das iPad ist so ein Gerät.
Zu meiner Verteidigung, wenn ich bald frühmorgens und frierend vor dem Apple Store in München angetroffen werde, sage ich schon jetzt: ja, ich habe Verwendung für dieses “magical device” und ich habe es mir bereits mehrfach (noch vor seiner Vorstellung) gewünscht. Und zwar immer dann, wenn ich recht unbequem mit eeePC oder iPhone surfenderweise auf dem Sofa oder im Bett gelümmelt bin. Natürlich darf man nicht vergessen, dass das iPad eher etwas für Leute mit etwas mehr Zeit ist, bzw. für Menschen, die sich die Zeit zum Medienkonsum bewusst nehmen. Das bringt mich auch schon zum ersten (und von Apple bisher eventuell etwas verkannten Nutzungsszenario):
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5. November 2009 von Dirk
Letzten Freitag habe ich es getan: Im Apple Store zu München brach mein Widerstand gegen Bluetooth-Peripherie-Geräte endgültig und ich tat, was nach dem Konsum des Films auf apple.com unvermeidbar war: ich kaufte die neue Apple Magic Mouse. Fast eine Woche nach diesem Lustkauf ist es Zeit für ein Fazit.
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13. Oktober 2009 von Dirk
Wired weist darauf hin, dass der “International Kindle” stärker eingeschränkt ist, als bisher bekannt. So sei der in den USA kostenfreie Zugriff auf das Web und bestimmte Blogs außerhalb der Vereinigten Staaten gar nicht erst möglich. Außerdem werde das Gerät mit amerikanischem Stecker geliefert, somit sei man auf unschöne Adapter angewiesen.
Grund für den eingeschränkten Internetzugang dürfte sein, dass Amazon noch keine günstigen Vereinbarungen Mobilfunkbetreibern getroffen hat und so vermutlich hohe Roaming-Gebühren für den Internetzugriff seiner Kunden bezahlen muss. Da der Kindle-Nutzer für den Buchkauf zahlt, für die Nutzung von Web und Blogs aber nicht extra zur Kasse gebeten wird, sperrt Amazon diese Funktion außerhalb der USA.
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cc by Brian Brooks
Der Kindle, der iPod der Bücher, wenn man so will, ist nun auch in Deutschland verfügbar – das heißt: fast. Zunächst hört sich das Angebot verlockend an: der begehrte E-Book-Reader von Amazon ist für 279 US-$, also knapp 190 Euro zu bestellen. Das Gerät wird ganz einfach über das Handynetz mit Lesestoff von Amazon beschickt und für den Nutzer fallen, abgesehen von den Kosten für das Buch, keine Mobilfunkgebühren, monatliche Kosten o.ä. an. Ebenso kostenlos ist der Zugang zu vielen bekannten Blogs und Wikipedia.
Diese verlockenden Features kann der Kindle-User jetzt, zu unveränderten Konditionen, in über 100 Ländern weltweit nutzen. So weit so gut. Abgesehen von der Abhängigkeit von einem Buchhändler, nämlich Amazon, und der Tatsache, dass dieser Bücher ebenso schnell wieder vom Gerät verschwinden lassen kann, ist der Bestellprozess für deutsche Kunden recht umständlich: Der Kindle kann nur über Amazon.com bestellt werden; der Europäer profitiert damit vom günstigen Dollar-Kurs, muss aber hohe Versandkosten und diverse Zollgebühren tragen. Spiegel Online errechnete einen Endpreis von ca. 300 Euro.
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29. September 2009 von Dirk
Screenshot von Fitbit.com
Der Mensch neigt dazu, möglichst viel und genau zu messen: seine Umwelt, sich selbst, andere… Das fängt ja quasi bei der Geburt an und nimmt dann – außer dem natürlichen – kein Ende mehr. Eher neu ist hingegen, dass die Messdaten auch freiwillig veröffentlicht werden. Ich spreche hier nicht von Usain Bolt, sondern von Otto-Normal-Sportler. Dienste wie Dailymile machen es möglich und lassen andere auf Wunsch auch gleich noch über Facebook oder Twitter an den eigenen sportlichen Höchstleistungen teilhaben. Dabei möchte ich nicht verschweigen, dass ich den Service ebenfalls nutze, allerdings ohne meine (viel zu seltenen) sportlichen Erfolge weiter zu verbreiten.
Das neue Produkt Fitbit geht hingegen weit über die manuelle Eingabe bei Services wie Dailymile hinaus. Fitbit wird an der Kleidung oder einem Armband befestigt und der Sensor misst 24h alle Bewegungen. Kommt man in die Nähe der Dockingstation werden die Daten drahtlos synchronisiert und sind auf fitbit.com abrufbar. Dort kann man auch noch die verzehrten Nahrungsmittel eingeben – viele Produkte sind bereits mit ihren Nährwerten eingetragen – und erhält so eine persönliche Kalorien-Bilanz. Wenn man sich entscheidet, den Clip auch nachts zu tragen, wird sogar die Qualität des Schlafes (anhand der Bewegungen) ermittelt. Dafür muss man dem kleinen Stick aber auch mitteilen, wann man ins Bett geht und wann man aufsteht.
Das Teil hat also das Potenzial, den Menschen plastisch vor Augen zu führen wie viel oder wenig sie sich bewegen und wie dies im Verhältnis zu den aufgenommen Kalorien steht. Bei der Auswertung ist man allerdings auf den Online-Service angewiesen, bei dem zwangsläufig dann die auch sehr persönlichen Daten lagern.
Fitbit kostet 99 US-$.
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16. September 2009 von Dirk
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11. September 2009 von Dirk
Und nun eine weitere Folge aus der scheinbar unendlichen Serie “Kompatibilität mit Snow Leopard”. Heute: der Canon-Scanner CanoScan 4400F.
Während der Scanner mit der Canon Toolbox 5.012 unter Snow Leopard nicht ansprechbar ist (“Der Treiber konnte nicht geöffnet werden”), klappt es auf diesem Wege gut und elegant – nämlich mit Vorschau. Dazu muss man zuerst die ScanGear CS 12.12 bei Canon herunterladen – diese wird irrtümlich mit den Worten “Software zur Ansteuerung Ihres Scanners unter Windows” beschrieben, allerdings sollte man sich davon nicht beirren lassen. Nach der Installation ist dann ein Neustart fällig und schließlich kann der angeschlossene Scanner ganz einfach über das Programm Vorschau unter Ablage -> Aus Scanner importieren -> CanoScan 4400F angesprochen werden.
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5. September 2009 von Dirk
Nachdem ich ja schon erwähnt habe, dass Snow Leopard zu einer erschwerten Zusammenarbeit mit UMTS-Surfsticks führt, möchte ich hier noch auf die anderen Erfahrungen eingehen, die ich nach knapp einer Woche mit dem neuen Betriebssystem gesammelt habe.
Zunächst einmal ist Snow Leopard auf den ersten Blick nicht viel mehr als solide Produktpflege, denn rein äußerlich gibt es nur wenige Neuerungen. Leicht verbessert wurde z.B. die Darstellung und Funktion der praktischen Stacks; auch Exposé und der Finder wurden überarbeitet. Neu ist außerdem eine weitreichende Exchange-Einbindung, die die Nutzung des Microsoft-Services in Apple-Anwendungen wie iCal, Mail und Adressbuch erlaubt. Daneben gibt es noch kleinere Neuerungen z.B. bei iChat, das ich aber nie nutze.
Die meisten großen Änderungen fanden im “Unterbau” – und damit für den Normaluser eher unsichtbar statt. Dies ist sicher auch ein Grund für den günstigen Preis, der den Nutzern die Kauf-Entscheidung erleichtern soll. Das Upgrade von Leopard schlägt gerade einmal mit 29 Euro zu Buche. Zu den weniger auffallenden Änderungen zählt die erweiterte 64 Bit-Unterstützung – alle Systemprogramme arbeiten nun mit 64 Bit. Grand Central Dispatch soll dafür sorgen, dass Aufgaben besser auf mehrere Prozessorkerne verteilt und damit schneller abgewickelt werden können. Auch die Leistung der Grafik-Chips wird durch OpenCL besser ausgenutzt. Weil Snow Leopard im Gegensatz zu seinem Vorgänger keine Macs mit PowerPC-Prozessor mehr unterstützt, fällt das neue Betriebssystem um 7 GB kleiner aus und schafft so mehr Platz auf der Festplatte. Alles in allem wird das Mac OS damit schlanker, schneller und stabiler – einen Eindruck, den ich durchaus teilen kann.
Wer beispielsweise alte Versionen von Programmen, die noch für PowerPC entwickelt wurden, weiternutzen möchte, der sollte bei der Installation darauf achten, die Systemkomponente Rosetta zu installieren. Damit ist dann z.B. auch der Betrieb älterer Photoshop-Versionen kein Problem. Inkompatible Software hat Apple hier aufgelistet. Wenn man sich für ein Update der bestehenden Installation (also gegen ein sog. Clean-Install, ein vollständiges Neuaufsetzen des Systems) entscheidet, muss man ca. 1 Stunde Zeit für die Installation rechnen, die weitestgehend automatisch abläuft.
Vorsicht ist beim Betrieb älterer Druckermodelle geboten, da für diese teilweise (noch) keine Treiber zur Verfügung stehen. Vor dem Upgrade lohnt sich ein ein Blick auf Apples Liste kompatibler Drucker und Scanner.
Fazit: wer von der Inkompatibilität von Software und Hardware nicht betroffen ist und gerade 29 Euro übrig hat, kann guten Gewissens zu Snow Leopard greifen. Rein äußerlich ist es – trotz einiger praktischer neuer Features – kein Must-Have, aber eine solide Weiterentwicklung. David Pogue (NYT) bringt dies in seinem Video ebenfalls klar auf den Punkt.
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