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Der App-Store

Eins vorneweg: der App-Store ist wirklich gelungen! Über den Mac ebenso wie über das iPhone lassen sich spielend leicht Anwendungen finden und herunterladen.

Zu den Spielen möchte ich sagen, dass ich Super Monkey Ball (7,99 €) für etwas überbewertet halte. Zwar ist die Grafik wirklich sehr sehr gut - man denkt beinahe man sitze vor einer Playstation - aber die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und recht hakelig. Mehr Spaß hatte ich bei Crash Bandicoot Nitro (ebenfalls 7,99 €). Das Spiel ist MarioKart auf dem Nintendo 64 nachempfunden und läßt sich vergleichsweise leicht steuern. Grafikmäßig haut einen das Game zwar nicht vom Hocker, aber es macht eben einfach Spaß.

Für alle Facebook-Nutzer wird die gleichnamige kostenlose Application sicher ebenfalls interessant sein. Bis auf das Manko das sie momentan Umlaute nicht richtig darstellen kann, ist sie praktisch und bietet alles von Facebook, was man unterwegs brauchen könnte.

Ein weiteres must-have ist Remote: mit der von Apple entwickelten Application läßt sich iTunes auf einem Mac komplett über das iPhone oder den iPod Touch durchsuchen und steuern. Dabei müssen sich die beiden Geräte im selben WiFi-Netzwerk befinden.

Und um beim Thema Musik zu bleiben: faszinierend ist auch die kostenlose Anwendung Shazam: sie kann Musik kategorisieren, aber viel wichtiger ist, dass sie einem den Titel zu einem gerade laufenden Lied nennt. 

Bildquelle: cc by Jeffwilcox

iPhone 3G erkämpft

Ich war heute pünktlich um 8:15h vor einem T-Shop in München - allein. Zuerst kam ich mir schon etwas blöd vor, aber als sich so gegen viertel vor neun noch 2 weitere Menschen hinzugesellten fühlte ich mich schon gar nicht mehr soo geekig ;)  Als dann um 9:30 der Shop aufmachte, war die Gruppe auf ca. acht Leute angewachsen und die Stimmung war ganz gut. Glücklicherweise hatte ich mein iPhone in diesem Shop vor gut einer Woche  reserviert, aber da mehr Vormerkungen vorlagen, als es iPhones gab (36 zu 15), ging die “Zuteilung” nach dem first-come-first-serve Prinzip - und ich konnte mein iPhone als einer der ersten mit nach Hause nehmen. Zuerst mussten sich aber die Shop-Mitarbeiter mit den scheinbar recht überlasteten Servern rumärgern, so dass der ganze Vorgang um die 20 Minuten gedauert hat. Da ich allerdings die iPhone-Verpackung stets vor Augen hatte - dem Ziel also sehr sehr nah war, habe ich das gut überstanden. Weniger erfreulich verlief der Morgen, für einen anderen Wartenden, der nicht vorgemerkt hatte - er musste mit leeren Händen nach Hause gehen; ebenso erging es auch einem Bestandskunden, der ein iPhone wollte. Zum Vertrag an sich gibt es nicht viel zu sagen: ich habe die 49 Euro Version gewählt, selbstverständlich mit einem 16 GB iPhone in Schwarz. Dazu bekam ich eine Multisim für 6 Euro in den ersten drei Monaten, danach soll sie kostenfrei sein - dafür würde dann die Anschlussgebühr entfallen. Ich bin ehrlich gesagt echt gespannt, ob das alles so korrekt ist und klappt…

Wie dem auch sei, ich bin natürlich sofort nach Hause gefahren und habe das Objekt der Begierde ausgepackt und aktiviert. Letzteres hat einwandfrei geklappt und so ging der Spaß gleich los. Das Gerät ist wirklich schön verarbeitet und natürlich designt. Selbstredend werden alle Email-Accounts, Bookmarks und Kontakte synchronisiert und es läuft alles wirklich smooth und Apple-like. 

Die Visual-Voice-Mail war tagsüber noch nicht zu erreichen, aber ich konnte sie dann gegen frühen Abend nutzen. 

Karten bzw. GPS läuft auch ganz gut, die Standortbestimmung geht im Freien flott voran und ist genau. Karten werden dank UMTS ebenfalls zügig geladen. 

Erstes Fazit: der Kauf hat sich ebenso wie das Warten auf die 3G-Version absolut gelohnt. Das Gerät macht wirklich richtig Spaß und ist ein würdiger Nachfolger meines schon arg ramponierten iPod mini der ersten Generation.

Es sind also noch knappe eineinhalb Tage bis zum iPhone Start. Nachdem im T Punkt in unserem Ort bereits schon Anfang der Woche keine iPhones mehr reserviert werden konnten, habe ich es nun direkt in MUC probiert. Leider bin ich mir aber noch nicht so sicher, ob das nun am Freitag klappt: der Verkäufer meinte er würde mir eines reservieren und würde mich mich dann anrufen… Warum eben das nötig sei, konnte ich leider nicht rausfinden, wir werden also sehen - auf meiner T-Punkt-Liste sind für den Notfall trotzdem noch so einige Einträge vorhanden ;) 

In der Zwischenzeit sind auch schon einige Auspackbilder und Videos im Web aufgetaucht, z.B. bei Boy Genius Report.

Außerdem gab es immer wieder Zwischenrufe, ob das iPhone 3G überhaupt einen Kauf Wert sei, weil es sich nur um ein geringfügig verbessertes Gerät handle, dessen Nachfolger wiederum bald zu erwarten sei. Tatsächlich würde ich nicht updaten, wenn ich ein iPhone der ersten Generation besäße, denn vom neuen OS und damit einhergehend dem App-Store profitiert man ja auch so. Da dies aber bei mir nicht der Fall ist, werde ich zuschlagen - das ständige Warten auf ein bald erscheinendes neues (Apple-) Produkt macht schließlich nicht all zuviel Sinn (man sehe sich nur die zahlreichen Diskussionen dazu in den einschlägigen Mac-Foren an). Übrigens geben auch Walt Mossberg und andere eine Kaufempfehlung heraus, die Übersicht gibts bei Cult of Mac.

Ebenda kann man sich auch schonmal auf Highlights aus dem App-Store vorfreuen.

Noch eine Woche

Was soll man sagen, die deutschen Tarife für’s iPhone sind raus, und sind - wie zu erwarten war - nicht unbedingt berauschend. Überraschend ist vor allem immer wieder der Gebrauch des Wortes “Flat”. Noch nachvollziehbar sind immerhin die Bedingungen für die “Weekend-Flat”: sie gilt nur für das T-Mobile- und Festnetz. Richtig ärgerlich finde ich die Hotspot-”Flat”: sie gilt für alle T-Mobile-Hotspots … aber nur in Deutschland! Wenn etwas das alte Denken der ehemaligen Bundespost entlarvt dann das. Mit einem relativ teuren Vertrag will man doch auch mal an einem T-Mobile Hotspot im Ausland, z.B. an einem Flughafen online gehen können, ohne dafür Roaming-Gebühren bezahlen zu müssen. Bei der UMTS-”Flat” sieht’s leider auch nicht viel besser aus: die kann bei Überschreitung einer bestimmten Datenmenge (hängt vom gewählten Vertrag ab) auf 64 Kbit/s Downstream gedrosselt werden, auch wenn dies anscheinend bisher nur sehr selten der Fall war. 

Aber trotz dem nach wie vor eher weniger attraktiven Vertrag werde ich in genau einer Woche zuschlagen…

iPhone und T - Mobile

iPhone 3G Vorstellung

 

Ich will das neue iPhone. Ich habe der Keynote entgegengefiebert und als es am Montag soweit war, wurde wie erwartet der wichtigste Wunsch, nämlich der nach UMTS, erfüllt. Und obwohl ich einige Dinge vermisse, namentlich eine 32GB-Version, Kamera auf der Vorder- und Rückseite (für Videochat) und eine verbesserte Kamera (leider immer noch nur 2 Megapixel), werde ich wohl am 11. Juli zuschlagen. Die Vorfreude wäre noch ungetrübter, wäre nicht T - Mobile der einzige Vertragspartner in Deutschland. Man darf jetzt erstmal gespannt sein, welche Tarifüberraschungen dort in den nächsten Tagen ausgeheckt werden. Bis die Details bekanntgegeben werden, dürfte es aber noch etwas dauern - zumindest wenn es in diesem Tempo weitergeht. Nachdem zuerst tagelang noch das alte iPhone zu bestellen war, kam etwas später dann ein Hinweis auf das neue und jetzt hat man es nach vier Tagen geschafft, das aktuelle iPhone auf die Startseite zu setzen. Hinter “Mehr Infos” verbirgt sich allerdings nur ein Verweis auf den Newsletter, keine Tarife und nichts was man nicht schon zigmal gelesen hätte. 

Bleibt also nur abzuwarten und sich nicht zu sehr über die (wie gewohnt) traumhaft günstigen Tarife im Nachbarland Österreich zu ärgern.

Photo by Dekuwa, CC-Licence.

RAM-Update beim MacBook

RAM Upgrade MacBook

Heute kam ein schönes Paket von DSP-Memory und drin waren 2GB RAM fürs MacBook. Einbau ging schnell und schmerzlos und jetzt wird es Zeit das Teil mal zu fordern, dass man auch was von den jetzt 2,5GB merkt :)

MacBook Bluetooth Fehler

Ich mag mein MacBook … und jeder weiß, Sätze wie dieser werden oft von einem aber gefolgt. Also: aber heute wollte mein Bluetooth nicht mehr.

Nachdem ich den Rechner gestern abend vergessen hatte und ihm der Saft ausgegangen ist, fand ich schlafend vor. Heute morgen war das MacBook dann in diesen Safe-Sleep gegangen (für den Fall, dass der Akku ganz leer ist, wird der RAM-Inhalt auf die Festplatte gespeichert und hält dort “ewig”). Hab mir also nix gedacht, Stromkabel dran und über den Power-Knopf gestartet, das System wird geladen, aber sofort fällt mir der Blitz durch das Bluetooth-Symbol auf. Ein Klick verrät: “Bluetooth nicht verfügbar”… kurzer Blick ins Netz und siehe da - ich bin nicht alleine. Es trifft häufig MacBooks mit Leopard, wenn auch nicht immer. Im Gegensatz zu mir tritt bei einigen Usern dieser Fehler sogar nach jedem Ruhezustand auf (nicht nur dem Sleep-Mode) und wie bei mir hilft nur ein Neustart. Gesagt getan, Bluetooth geht und auch ein einfaches Schlafen bringt es nicht aus dem Takt. Aber merkwürdig ist das ganz irgendwie trotzdem… wer wohl im Inneren des MacBooks am Bluetooth nagt? Hoffentlich bringt 10.5.3 Linderung.

Mehr: Forumsbeitrag bei Macuser.de

Gutenberg reloaded

Amazon Kindle

Zugegeben, das “Ende des Buches / Papiers” wurde schon des öfteren heraufbeschworen, es ist allerdings bisher noch lange nicht eingetreten. Ein schönes Beispiel dafür ist das “papierlose Büro”, das uns schon den in den 90er Jahren versprochen wurde und von dem heute - es wird noch mehr gedruckt als früher - nicht viel zu sehen ist.

Trotzdem fühle ich das Ende des Mediums Papier nahen und zwar nicht nur, weil immer mehr Leute auch in Deutschland statt zur Zeitung eher zum Handy oder Notebook greifen, um sich mit Nachrichten zu versorgen. Vielmehr gab es in der letzten Zeit drei Dinge, die diesen bisher lediglich empfundenen Wandel zumindest für mich greifbarer gemacht haben.

Zum einen war dies das Amazon Kindle (Wikipedia), ein E-Book-Reader mit Mobilfunk-Anbindung, auf dem man elektronische Bücher nicht nur lesen, sondern auch kaufen kann. Nebenbei kann man sich für knappe 10 US-$ im Monat das Wallstreet Journal abonnieren, das dann jeden morgen drahtlos aufs Gerät geladen wird und, neben einigen anderen Funktionen, unterwegs auf Wikipedia zugreifen. Das Gerät gibt es für 399 $ ohne zusätzliche Kosten (sprich ohne Übertragungskosten über das Mobilfunknetz) momentan nur für den amerikanischen Markt. Auf die Nachteile, wie z.B. den proprietären E-Book-Standard, soll hier nicht eingegangen, festzuhalten bleibt: elektronisches Papier ist alltagstauglich, bezahlbar und bequem.

Die zweite faszinierende Meldung war nur eine kleine Notiz bei Spiegel-Online (ehemals bekannt für schlecht recherchierte Apple-Artikel): eine größere amerikanische Zeitung mit immerhin über 90-jähriger Geschichte hört auf als Printversion zu erscheinen und wird zukünftig ausschließlich im Internet publizieren — schlicht und einfach um als Marke überleben zu können.

Und die dritte Sache, das ist die Entscheidung des Verlages die Brockhaus-Enzyklopädie nicht mehr zu drucken, sondern nur noch gratis im Internet verfügbar zu machen. Als Meldung nachzulesen bei Welt oder aber etwas interessanter und philosophischer, allerdings mit meines Erachtens weniger gelungener Schlussfolgerung im Feuilleton der Süddeutschen.

Zusammenfassend: Elektronisches Papier scheint marktfähig zu sein, obwohl es sicher noch in hohem Maße verbesserungswürdig ist (aber sehen wir uns doch mal den ersten iPod an…) und eine Zeitung beschließt, ebenso wie der renommierteste deutsche Lexikonverlag, ihre - ja was denn nun? - “Erzeugnisse” ausschließlich online und zwar umsonst zu veröffentlichen.

Vermutlich befinden wir uns nun also tatsächlich bereits deutlich im Umbruch zu einem Zeitalter, in dem die letzte (?) jahrhundertealte Konstante unserer Kultur, das gedruckte Buch, schließlich ebenfalls in der digitalen Welt aufgehen wird — mit allen Chancen, mit allen Risiken.

Picture by srharris (creative-commons-license).

Leopard

 

  1. the CoverFlow Finder and QuickLook — because it saves so much time if you’re working with a lot of different documents or images. 
  2. Spaces — because you can get back the control over your screen and because it works great in combination with exposé
  3. Time Machine — because it makes backups really easy (and even better if you own TimeCapsule)
  4. Mail with RSS support — because you stay in touch with the latest stuff in just one program 
  5. new FrontRow — because it supports podcasts better. 
  6. and last but not least: Software-Update — Because you would miss the continuing updating of your Mac’s software, wouldn’t you? ;) 
Are these features worth upgrading? I think they are if you use your Mac in a more ambitious way than just surfing the web and writing two emails a day. But probably most of the normal users can life easily without Leopard’s new key features — I couldn’t. 

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