RSS-Reader für Mac und iPhone

netnewswire CC by Manu ContrerasCC Manu Contreras

RSS-Feeds können bekanntlich jede Menge Zeit einsparen, weil man nicht ständig z.B. favorisierte Blogs ansurfen muss, um nachzusehen, ob es neue Beiträge gibt. Allerdings ist die Frage nach dem passenden RSS-Reader eine Glaubensfrage, die jeder (Mac-) User anders beantwortet. Mein Weg führte mich vom Online-Reader Bloglines, zur Freeware Vienna und schließlich habe ich einige Monate lang meine Feeds schlicht und ergreifend im bei Leopard integrierten Mail gelesen. 

Auf dem iPhone wollte ich nach einiger Zeit auf den Komfort eines RSS-Readers ebenfalls nicht mehr verzichten, aber eine doppelte Lösung auf Mac und iPhone hat zwei entscheidende Nachteile: auf beiden Geräten muss die Feedliste aktuell gehalten werden und Einträge erscheinen auf beiden stets zuerst als ungelesen. Eine synchrone Lösung muss also her – und die gibt es sogar umsonst.

Möglich macht es ein Software-Paket von Newsgator. Auf dem Mac wird also NetNewsWire installiert und ein Account für die Synchronisierung eingerichtet. Auch auf dem iPhone wird NetNewsWire aus dem App-Store installiert. Während sich die Feeds also einfach auf dem Mac verwalten lassen, bleibt die Feedliste auf beiden (oder mehreren) Geräten aktuell und gelesene  Artikel werden überall auch als gelesen markiert. Als zusätzliches “Schmankerl” kann man auch online auf die Feeds zugreifen – das ist allerdings ein von mir fast noch nie genutztes Feature. Als weiterer Pluspunkt ist der Import und Export von Feedlisten im OPML-Format hervorzuheben, der einen Wechsel zu einer anderen Software vereinfacht. Mail bietet dies beispielsweise nicht an, um die Nutzer stärker an das Programm zu binden.

iTunes mit Gesten steuern

Im fscklog wurde eine nette Software vorgestellt, die es ermöglicht iTunes mit Gesten, die über die iSight aufgenommen werden, zu steuern. Das ganze funktioniert zwar noch alles andere als 100%ig, aber es ist auf jeden Fall eine nette Spielerei für einen trüben Novemberabend. Allerdings sollte man gerade an einem solchen auf ausreichende Beleuchtung achten – dann funktioniert fluidTunes nämlich um einiges besser, als bei spärlichem Funzel-Licht.

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