Potenzielle Arbeitgeber und das StudiVZ

Über das Studivz wurde in letzter Zeit schon sehr viel geschrieben. Sicherheitsmängel aber auch das Fehlverhalten von den Gründern wurden angeprangert. Bei der kritischen Berichterstattung über das Studentenportal hat sich besonders Don Alphonso hervorgetan, der auch diesen lesenswerten Artikel verfasst hat. Es geht darum, was ein potenzieller Arbeitgeber aus den Daten, die man im StudiVZ veröffentlicht, über die Persönlichkeit des Bewerbers herauslesen kann. Wenn Ihr die Zeit habt, dann schaut auch mal schnell über die Kommentare: es scheint besonders bei Hilfsstellen an der Uni üblich zu sein, sich die Profile der Bewerber im StudiVZ anzusehen. Und wenn man dort als Mitglied der Gruppe „Meine Vorlesungszeiten kollidieren mit meinen Schlafzeiten“ gelistet ist, macht das auf den Prof., der auf Assi-Suche ist, wahrscheinlich nicht den besten Eindruck. Der Artikel macht nachdenlich — ich habe meine Gruppenmitgliedschaften gleich wieder ziemlich reduziert und das Profil auf „privat“ gesetzt. Da aber die Privacy-Funktionen im VZ nicht besonders gut zu funktionieren scheinen, will ich mich darauf nicht unbedingt verlassen.
Man darf gespannt sein, wie sich das Studentenportal weiter entwickelt, eine Massenabwanderung vom StudiVZ zu Facebook scheint ja leider nicht wirklich realistisch zu sein — schade eigentlich.

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