Reisen: Kann das iPhone eine Kamera ersetzen?

Blick vom Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland.

iPhone-Panorama: Blick vom Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland.

Das iPhone hat vor kurzem seinen siebten Geburtstag gefeiert. Mein persönlicher iPhone-Geburtstag (falls man das so sagen darf) war rund eineinhalb Jahre später, im Juli 2008. Seit dem ist das Telefon mein ständiger Begleiter und hat im Laufe der Jahre unter anderem Notizbuch, Kalender, To-Do-Liste, iPod, Armbanduhr und Wecker ersetzt.

Genauso wichtig ist aber, dass sich das iPhone zu einer respektablen Immer-dabei-Kamera gemausert und meine Lumix Point&Shoot schon lange ersetzt hat. Trotzdem war auf Reisen (und wenn es wichtig war) meine Canon DSLR meine ständige Begleiterin. Falls der Akku doch mal alle ging, musste das iPhone herhalten, aber die Bilder waren eben immer noch nicht perfekt.

Das hat sich mit dem iPhone 5 deutlich gewandelt (das 5S ist diesbezüglich noch ein weiterer Schritt nach vorn). In vielen Situationen reicht mir mittlerweile das iPhone als Kamera aus. Ja, ich kann nicht vernünftig zoomen, ja, das Bildrauschen bei dunklen Lichtverhältnissen ist störend und ja, der Blitz ist nicht wirklich brauchbar. Aber: Das iPhone ist eben einfach immer dabei (und zwar auch ohne extra Tasche), es versieht meine Fotos direkt mit Geotags und vor allem: es macht die Fotos sofort zugänglich. Man kann Momente zeitnah per E-Mail, Facebook, Instagram oder Flickr teilen und dank iClouds Foto-Stream sind sie auch schnell in iPhoto importiert sowie bei Diebstahl des iPhones gesichert.

Tranz-Alpine Train von Greymouth nach Christchurch

Tranz-Alpine Train von Greymouth nach Christchurch

Dazu kommen die Unmengen an Photo-Apps, mit denen ich Bilder sofort bearbeiten und weiterverwenden kann. Wiegt dies die Nachteile des iPhones auf? Für mich ist die Antwort zumindest derzeit ein eindeutiges Ja. Ich bin kein Fotojournalist, sondern fotografiere, um meine persönlichen Reiseindrücke festzuhalten. Und da kann das iPhone mit meiner bereits deutlich in die Jahre gekommenen DSLR mithalten.

Mein Schlüsselerlebnis war meine letzte längere Reise nach Neuseeland, Sydney und Singapur. Die Spiegelreflex habe ich zwar eingepackt aber tatsächlich nur in der ersten Woche genutzt. Dann blieb das unhandliche Ding die kompletten restlichen Wochen ungenutzt im Rucksack. Ich hatte recht unbewusst meine Prioritäten gesetzt, das iPhone wurde auf dieser Reise zum Werkzeug meiner Wahl.

Singapur-Nightshot mit dem iPhone 5

Singapur-Nightshot mit dem iPhone 5

Ich schließe nicht aus, dass mich eine neue DSLR mit überragender Bildqualität nicht noch einmal umstimmen könnte, aber aktuell ist für mich vor allem der einfache Zugriff auf die Bilder ein echtes Killer-Feature des iPhones.

Hier geht’s zu meinem Flickr-Account mit vielen weiteren Fotos meiner Reise – der Großteil mit dem iPhone 5 geschossen.

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