iPad Pro als Laptop-Ersatz – was ist zu beachten?


Das iPad Pro soll in meinem Fall das Versprechen von Apple erfüllen, dass das iPad für viele Menschen den Computer ersetzt. Meine Entscheidung ist eine pragmatische: Mein 2011-er MacBook Air ist in die Jahre gekommen und liegt die meiste Zeit unbenutzt herum (und Mac OS Sierra wird es wohl nicht mehr bekommen). Was ich dagegen jeden Tag in der Hand und auf Reisen dabei habe, ist mein iPad. Es ist leicht, vielseitig und hat eine lange Akkulaufzeit. Und: Es sollte alle meine privaten Anforderungen erfüllen.

iOS 11 und der etwas größere Bildschirm des iPad 10.5 haben mich überzeugt, den „Switch“ zu wagen und voll auf’s iPad Pro umzusteigen. Immerhin habe ich schon letztes Jahr völlig problemlos meine komplette Steuererklärung am iPad gemacht, dann sollte der Rest des digitalen Lebens wohl auch darüber zu managen sein.

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AirPods – Review

Bei der Präsentation der AirPods war ich erstmal echt erstaunt: Das Design ist simpel, wie man es von Apple gewohnt ist, aber fast auch schon humorvoll – weil die Dinger nunmal aussehen, wie gekappte EarPods. Die Liefer-/ Produktionsverzögerungen ließen ja erstmal nichts gutes erahnen und so ganz sicher war ich mir nicht, ob die AirPods wirklich bei mir einziehen würden… aber: Gezögert und schließlich doch bestellt. Natürlich zu spät, so dass ich erstmal sechs Wochen warten musste. Nach mittlerweile einigen Monaten ist es Zeit für ein Fazit. 

 AirPods auf MacBook Air
Anmutung, Preis, Handling, Sound

Mit 179 Euro sind die AirPods kein günstiger Spaß. Die Verpackung ist wie von Apple gewohnt 1a, gleiches gilt für das Charging Case. Die AirPods selbst sind extrem leicht und unterscheiden sich rein äußerlich nicht wirklich stark von den bekannten EarPods. Das Pairing mit Apple-Geräten funktioniert so genial einfach, wie beworben (und wie Bluetooth sein sollte). Mein 2011er MacBook Air verlangt aber regelmäßig nach einer manuellen Verbindung, wenn die AirPods nutzen will. Das ist für mich aber in Ordnung, weil es nur einen Klick bedeutet. Die Ton-Qualität ist meines Erachtens – besonders angesichts der geringen Größe – sehr gut. Ich finde, sie klingen besser als die EarPods und mir reicht die Qualität für den Alltag völlig aus. Natürlich klingen sie nicht so schön, wie meine BeoPlay H8, aber das kann man auch nicht erwarten.

 

AirPods im Alltag / Gym / beim Laufen

Case aufklappen, AirPods in die Ohren und los gehts. In meinen Ohren halten die AirPods perfekt – auch beim Laufen oder im Gym. Wem schon die EarPods ständig rausfallen, sollte sich aber vermutlich nach einer Alternative, zum Beispiel  Beats X, umschauen. Die AirPods schotten akustisch nicht von Außenwelt ab, das kommt mir entgegen. Was ebenfalls praktisch ist: Die Musik pausiert, sobald man einen AirPod aus dem Ohr nimmt – ideal für einen kurzen Austausch mit Mitmenschen. Und das Lade-Case schützt davor, mit leeren Kopfhörern dazustehen, wenn man sie braucht. Die AirPods sind damit ein idealer Begleiter – und man muss keine Kabel mehr entwirren, bevor man sie nutzen kann.

 

Alles fein?

Nein, es bleibt noch das in meinen Augen einzige Manko der AirPods: Laut / leiser und skippen geht nicht an den AirPods, sondern über das jeweilige verbundene Gerät oder über die Apple Watch sowie über Siri (vorausgesetzt, man ist allein oder völlig schmerzfrei ;)). Natürlich ist das nicht perfekt, aber man kann damit leben und ich finde die wirkliche Freiheit von Kabeln wichtiger, als die Steuerungsoption. Telefonanrufe und Siri kann man mit einem Doppeltipp auf einen AirPods annehmen bzw. aufrufen. Diese Geste lässt sich auch für das Skippen einrichten.

Fazit

Ich bewerte die AirPods mit 4,5 von 5. Perfekt wären sie, wenn man etwa durch streichen über das Gerät lauter und leiser stellen oder Songs überspringen könnte.

 

Die besten Reise-Apps für die Apple Watch

APPLE WATCH SPORTS

Meine Apple Watch habe ich in Asien (keine Sorge, natürlich im Apple Store) gekauft und folglich dort auch das erste Mal eingesetzt. Weil bei der Watch genauso wie bei iPhone und iPad ohne Internet nicht viel läuft, wurde eine SIM für das gekoppelte iPhone erworben. Ständige Internetverbindung vorausgesetzt, ist die Watch beim Erkunden fremder Städte ein kluger unauffälliger Helfer. Hier eine Liste meiner liebsten Reise-Apps für die Apple Watch.

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Lohnt sich die Apple Watch? Langzeit-Review

2D85D32A-1A2E-4E16-9B54-BBB5BBA37617Seit September 2015 bin ich Besitzer einer Apple Watch Sport in Schwarz. Die Frage, die ich am häufigsten zu hören bekomme, ist die, ob sich der Kauf gelohnt hat bzw. ob „man so etwas (vermeintlich unnützes) wirklich braucht“. — Jedes Mal muss ich dann wieder an die zahllosen Konversationen über Sinn und Unsinn meines iPads der ersten Generation denken… Lohnt sich also die Apple Watch, braucht man sie? Wie bei vielen Gadgets, vor allem bei Gadgets erster Generation, lautet die Antwort: „Nicht unbedingt, aber…“

Bei der Apple Watch lautet mein „aber“, dass ich einfach neugierig auf das Produkt war. Ich wollte wissen, wie die Zukunft von und mit Wearables aussehen kann. Und ich war gespannt, wie es sich anfühlt, Apples „most personal device yet“ zu tragen. Ja, nennt mich Fanboy ;)

Nach fast einem halben Jahr, in dem ich die Apple Watch täglich getragen habe, konnte ich mir ein ganz gutes Bild von dem Gerät machen. Die Frage, ob man sie wirklich braucht, kann ich immer noch nicht mit einem eindeutigen Ja beantworten. Aber die Watch hat einige Vorzüge, die ich nicht mehr missen möchte. Deshalb geht es in diesem Text auch nicht um eine vollständige Aufzählung aller Funktionen, sondern ich möchte hervorheben, was mir bei der Benutzung positiv oder negativ aufgefallen ist.

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Reisen: Kann das iPhone eine Kamera ersetzen?

Blick vom Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland.

iPhone-Panorama: Blick vom Driving Creek Railway, Coromandel, Neuseeland.

Das iPhone hat vor kurzem seinen siebten Geburtstag gefeiert. Mein persönlicher iPhone-Geburtstag (falls man das so sagen darf) war rund eineinhalb Jahre später, im Juli 2008. Seit dem ist das Telefon mein ständiger Begleiter und hat im Laufe der Jahre unter anderem Notizbuch, Kalender, To-Do-Liste, iPod, Armbanduhr und Wecker ersetzt.

Genauso wichtig ist aber, dass sich das iPhone zu einer respektablen Immer-dabei-Kamera gemausert und meine Lumix Point&Shoot schon lange ersetzt hat. Trotzdem war auf Reisen (und wenn es wichtig war) meine Canon DSLR meine ständige Begleiterin. Falls der Akku doch mal alle ging, musste das iPhone herhalten, aber die Bilder waren eben immer noch nicht perfekt.

Das hat sich mit dem iPhone 5 deutlich gewandelt (das 5S ist diesbezüglich noch ein weiterer Schritt nach vorn). In vielen Situationen reicht mir mittlerweile das iPhone als Kamera aus. Ja, ich kann nicht vernünftig zoomen, ja, das Bildrauschen bei dunklen Lichtverhältnissen ist störend und ja, der Blitz ist nicht wirklich brauchbar. Aber: Das iPhone ist eben einfach immer dabei (und zwar auch ohne extra Tasche), es versieht meine Fotos direkt mit Geotags und vor allem: es macht die Fotos sofort zugänglich. Man kann Momente zeitnah per E-Mail, Facebook, Instagram oder Flickr teilen und dank iClouds Foto-Stream sind sie auch schnell in iPhoto importiert sowie bei Diebstahl des iPhones gesichert.

Tranz-Alpine Train von Greymouth nach Christchurch

Tranz-Alpine Train von Greymouth nach Christchurch

Dazu kommen die Unmengen an Photo-Apps, mit denen ich Bilder sofort bearbeiten und weiterverwenden kann. Wiegt dies die Nachteile des iPhones auf? Für mich ist die Antwort zumindest derzeit ein eindeutiges Ja. Ich bin kein Fotojournalist, sondern fotografiere, um meine persönlichen Reiseindrücke festzuhalten. Und da kann das iPhone mit meiner bereits deutlich in die Jahre gekommenen DSLR mithalten.

Mein Schlüsselerlebnis war meine letzte längere Reise nach Neuseeland, Sydney und Singapur. Die Spiegelreflex habe ich zwar eingepackt aber tatsächlich nur in der ersten Woche genutzt. Dann blieb das unhandliche Ding die kompletten restlichen Wochen ungenutzt im Rucksack. Ich hatte recht unbewusst meine Prioritäten gesetzt, das iPhone wurde auf dieser Reise zum Werkzeug meiner Wahl.

Singapur-Nightshot mit dem iPhone 5

Singapur-Nightshot mit dem iPhone 5

Ich schließe nicht aus, dass mich eine neue DSLR mit überragender Bildqualität nicht noch einmal umstimmen könnte, aber aktuell ist für mich vor allem der einfache Zugriff auf die Bilder ein echtes Killer-Feature des iPhones.

Hier geht’s zu meinem Flickr-Account mit vielen weiteren Fotos meiner Reise – der Großteil mit dem iPhone 5 geschossen.