Notizen-App Upad günstig im App-Store

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Die recht mächtige Notiz-App Upad ist aktuell für 89 Cent im App-Store zu haben.
Upad macht das iPad – einen passenden Eingabestift vorausgesetzt – zum interaktiven Notizblock.
Besonders praktisch: auch PDFs lassen sich mit der App kommentieren und markieren außerdem kann man bequem Bilder und Formen in die Notizen einfügen.
Die Übertragung der Handschrift gefällt mit persönlich bei Upad auch besser als bei Notably, zudem ist die App an Evernote anzubinden.

Hier geht’s zur App im App-Store:
https://itunes.apple.com/de/app/upad/id401643317?mt=8

Foto: Screenshot App-Store.

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iPad als perfekter Notizblog

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Das iPad ist – allen Unkenrufen zum Trotz – nicht nur ein tolles Gerät um Inhalte zu konsumieren, es ist auch ein echtes Produktivitätstool.

Nicht nur, um E-Mails, im Vergleich zum iPhone, bequem zu bearbeiten oder Dokumente zu lesen, sondern auch um Notizen schnell zur Hand zu haben und zu ergänzen.

Evernote – gutes Text-Tool mit kleinen Schwächen
Bisher habe ich dazu vor allem auf Evernote gesetzt – dank der Speicherung in der Cloud bleiben die Notizen überall auf dem neuesten Stand und lassen sich am Rechner bequem ergänzen. Für Aufzeichnungen in Sitzungen ist Evernote aber nicht hundertprozentig perfekt: Geht es darum, Skizzen oder handschriftliches hinzuzufügen, stößt die App an ihre Grenzen. PDFs und Fotos können bei Evernote zwar eingefügt, aber nicht bearbeitet, markiert oder mit Anmerkungen Versehen werden. Mit der App Skitch bietet Evernote zwar eine Möglichkeit, Fotos mit Anmerkungen zu versehen und eben dorthin zu exportieren – allerdings können diese in Evernote nicht mehr nachträglich ergänzt oder bearbeitet werden.

Notability – das iPad wird zum digitalen Notizblock
Die iPad-App Notability ist die erste ihrer Art, die meiner Meinung nach, das iPad wirklich zu einem perfekten digitalen Notizblock macht. Zum einen gehören Bild- und PDF-Einbindung sowie deren Bearbeitung zum Standard – zum anderen funktioniert hier zum ersten Mal die Handschrifteingabe wirklich gut: Notability bietet die Möglichkeit, in „gezoomten Bereichen“ des Dokuments ordentliche Handschrifteingaben vorzunehmen. Zusammen mit einem iPad-Stift klappt das endlich gut.

Die Möglichkeit, Audio-Aufnahmen zu Dokumenten hinzuzufügen, macht die App zu einem noch besseren Begleiter bei Meetings und dank Dropbox-Einbindung bleiben die Dateien automatisch mit der Cloud synchron. In den nächsten Tagen werde ich testen, inwieweit man die Notizen auch zielführend am Rechner bearbeiten kann.

Notability gibt es aktuell zum Schnäppchenpreis von 0,79 € im App-Store. Wer das iPad beruflich oder in der Uni einsetzt, sollte zuschlagen.

Pack‘ den Löwen in den Mac

Bei einem Preis von knapp 24 € für die neueste Version von Mac OS X fällt das Widerstehen schwer – vor allem, wenn es sich mit einem Mausklick direkt über den AppStore käuflich erwerben lässt. Beinahe reflexhaft habe ich deshalb natürlich auch direkt am Mittwochabend zugeschlagen.

Dabei ist vor allem bemerkenswert, wie unkompliziert das Update abläuft: Kaufen, je nach DSL-Leitung ordentlich abwarten (die Software ist fast 3,5 GB groß) und den Mac in Ruhe installieren lassen. Mit einigermaßen schneller DSL-Anbindung sollte man dennoch mit 2-3 Stunden für Download und Installation rechnen. Außerdem sollte man nicht vergessen, vor der Installation ein gründliches Backup aller Daten durchzuführen.

Der erste Eindruck des frisch installierten Lion ist: gähnende Langsamkeit. Der Grund dafür ist, dass das System alle Dateien neu für die Suche indiziert (am kleinen Punkt im Spotlight-Symbol erkennbar), was natürlich einige Ressourcen frisst. Danach läuft der Löwe aber auch auf meinem 2009er MacBook Pro flüssig und die neuen Features machen einfach Spaß. An das umstrittene Umkehren der Scrolling-Richtung habe ich mich nach einigen Tagen auch gewöhnt.

Viel schwerer wiegt in meinen Augen aber ein anderes Manko von Lion: Die neue Betriebssystem-Version kommt ohne Rosetta – dieses Hintergrund-Feature erlaubt es, für PowerPC konzipierte Software auch auf einem Intel-Mac zu nutzen. Das kann nach der Installation für ein böses Erwachen sorgen, wenn man z.B. eine ältere Version von MS Office oder Photoshop öffnen möchte – die geht nämlich gar nicht erst auf. Mehr dazu und Alternativen zeigt Macrumors.com in diesem Artikel auf.

Ebenfalls unschön: der Fonic-UMTS-Stick verweigert unter Lion ebenfalls standhaft seinen Dienst – das Gerät wird einfach nicht gefunden. Abhilfe schafft kurzfristig das iPhone-Tethering, aber eine Dauerlösung kann das freilich nicht sein.

Die neue Generation des Macintosh-Betriebssystems hinterlässt also durchaus einen gemischten Eindruck. Wünschenswert wäre von meiner Seite zügige eine Nachlieferung von Rosetta und natürlich ein Weg angestammte Hardware weiter zu nutzen. Eine Anfrage an Fonic habe ich bezüglich des UMTS-Sticks bereits gestellt. Vor Kauf und Installation sollte man auf jeden Fall kritisch hinterfragen, ob man auf  einige PowerPC-basierte Software keinesfalls verzichten kann und klären, ob die verwendete Hardware mit Lion kompatibel ist.

Das iPad 2 – das perfekte Blogger-Device?


Foto CC: Sujal
Reflexhaft wurde direkt nach der Enthüllung des ersten und lange herbeigesehnten iPads im Frühjahr des vergangenen Jahres nach den fehlenden Kameras gerufen – manch einer vermutet Kalkül dahinter, dass Apple sich die Kameras für die zweite Generation aufgehoben hat und andere wiederholen mantraartig, man dürfe eben kein Apple-Produkt der ersten Generation kaufen.

Mit ebenjenen Kameras wird sich voraussichtlich nicht nur sehr bequem videofonieren lassen, die rückseitige Kamera soll sogar in der Lage sein, hochqualitative Fotos und Videos zu schiessen. Obwohl ich ja nicht gerade durch häufige Blogfrequenz auffalle, drängt sich hier doch wirklich der Gedanke auf, dass das iPad2 zum idealen Begleiter der live berichtenden Bloggerschaft werden könnte.

Zugegebenermaßen, mit dem Blindtippen wird es auch beim iPad 2 nichts werden, aber die Möglichkeit, bequemer als auf dem iPhone (auch etwas längere) Texte zu verfassen und direkt mit demselben Gerät bebildern dürfte einige Blogger begeistern. Dazu kommt die simple Integration von 3G-Verbindungen, die abstehenden UMTS-Sticks obsolet und zudem unabhängig vom Konferenz-WLAN macht.

Ein Update der WordPress-App für das iPad 2 erscheint nun dringend geboten.