Zusammen gegen Knöllchen

BlitzerCC by jphintze

 

Wer heute in einem der Münchener Radiosender die Blitzermeldungen gehört hat, musste Zeit mitbringen: ein gutes dutzend mobile Blitzer wurden der Station gemeldet. Komisch ist das, angesichts des gar nicht mal so guten Wetters heute in München schon – denn meist rücken die mit Laserpistolen und Blitzern ausgerüsteten Heerscharen erst bei den ersten Frühlingssonnenstrahlen wieder konzertiert aus. Vielleicht lag es aber auch am gestern in Kraft getretenen neuen Bußgeldkatalog (obwohl sich die Änderungen vor allem auf Verkehrsverstöße außerorts auswirken). Wie dem auch sei – kleine Fehler können passieren und es gibt – dank iPhone und Internet – neue Mittel und Wege das Tappen in eine Radarfalle zu verhindern. Neben den Warnfunktionen, die schon in vielen Navis eingebaut sind, die aber leider nur über stationäre Blitzer informieren, gibt es mittlerweile schon zwei Applications für das iPhone, die mittels GPS und Internet auch vor temporären Kontrollen warnen. Zudem kann der Autofahrer, der einen Blitzer entdeckt hat die anderen auch gleich per iPhone warnen – quasi Lichthupe 2.0

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Gursky-Ausstellung in München

Gursky Ticket

Von 17. Februar bis 13. Mai ist im münchener Haus der Kunst eine Foto-Ausstellung mit Werken von Andreas Gursky zu sehen. Der Künstler erregte besonders im vergangenen Jahr durch die Versteigerung des Bildes „99 Cent“ Aufmerksamkeit: das aus zwei Fotografien bestehende Werk wurde für über 2 Mio. Dollar verkauft. Die Werkschau ist auf jeden Fall sehenswert: die Bilder aus verschiedensten Lebensbereichen und unterschiedlichen Erdteilen bieten ungewöhnliche Einblicke in unsere Welt. Durch die ungewohnte Perspektive (Gursky fotografiert häufig von Helikoptern, Hebebühnen etc.) und die schiere Größe der Bilder (die Abzüge sind einige Meter hoch und breit) sieht man auch bekanntere Themen plötzlich völlig anders und lernt genauer hinzusehen. — absolut sehenswert!

Weniger interessant war dagegen die Ausstellung von Yayoi Kusama: dots obsession. Aber man kommt nicht drum herum – auf die Frage, ob man auch nur die Gursky-Ausstellung besuchen könne, meinte der Herr an der Kasse nur: „Nein, die Japanerin kriegn’S dazu, ob’S wolln oder net!“ Naja immerhin hat man ja dann nochmal eine extra Chance zur Horizonterweiterung ;)

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