WLan der LMU-München über iPhone nutzen

Die LMU München bietet ihren Studenten in vielen Unibereichen WiFi-Versorgung. Um diese mit dem iPhone nutzen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten: zum einen kann man sich, sobald man mit dem LRZ-WLan verbunden ist, mit Safari über die Adresse https://vpnweb.lrz-muenchen.de einloggen und surfen. Der Nachteil an dieser Lösung: die Session bleibt nur begrenzt gültig, so dass man sich sehr oft neu einloggen muss.

Die bessere Lösung stellt der integrierte VPN-Client des iPhones dar. Zur Konfiguration:

1. mit dem LRZ-WLan verbinden
2. Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk -> VPN -> VPN-Konfiguration hinzufügen.
3. In der Konfiguration den Reiter „IPSec“ auswählen und folgende Daten eingeben:
Beschreibung:  mwen
Server: ipsec.lrz-muenchen.de
Account: eigener Campus-Account
Passwort: eigenes Campus-Passwort
Gruppenname: mwnpda
Shared Secret: dieses erhält man nach Login (mit Campus-Daten) bei https://www.lrz-muenchen.de/services/netz/mobil/vpnpda
Dort einfach das „Passwort“ der Sektion „Allgemein“ übernehmen und in der VPN-Konfiguration des iPhone eintragen.

Sobald Ihr Euch mit dem LRZ-WLan verbunden habt, braucht Ihr nur noch den VPN-Schalter unter Einstellungen auf I zu stellen und schon kann’s mit dem Surfen losgehen.

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Work Life Balance 2.0?

Facebook – nur für Studenten?

Facebook wird auch hierzulande immer populärer – und das nicht erst seit Mark Zuckerberg persönlich zu den „Krauts“ kam, um ihnen die Vorzüge der blauen StudiVZ-Konkurrenz schmackhaft zu machen. Neben der eigentlichen Zielgruppe, den Studenten, melden sich aber zunehmend auch Berufstätige zwischen 20 und 40 bei facebook an. Angesichts der schier unendlichen Feature-Zahl und dem Umstand, dass facebook momentan das marktführende Netzwerk ist, über das jeder spricht, ist das mehr als verständlich. Das Problem ist nur: Studenten nehmen Studenten und gleichaltrige Freunde in ihr Netzwerk auf – gegenüber dieser Nutzergruppe hat man auch kein Problem, ihnen im Status mitzuteilen, dass man erstens mit einer Arbeit mal wieder erst auf den letzten Drücker fertig geworden ist und dass das b) vor allem mit dem alkoholträchtigen letzten Wochenende in konkretem Zusammenhang steht. Freunden und Kumpels aus der Uni erzählt man so was – auch online.

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LMU Spam

Es ist Semesterbeginn und das Email Postfach füllt sich – Absender ist in diesen Tagen sehr häufig die Uni München und thematisch drehen sich die Emails, so wie fast jedes Jahr um freie Kindergartenplätze, die Virtuelle Hochschule, eine weitere Aktion zum Semesterticket oder Ringvorlesungen. Während man letzterem noch etwas abgewinnen kann, fallen die Emails über Soziologentreffs oder das Beratungsangebot der Bundesagentur für Arbeit eher in den Bereich „unerwünschte Post“. Wäre es nicht toll, wenn man diese ca. 8 Nachrichten, die ich in den letzten Tagen bekommen habe, in einen einzigen Newsletter zusammenfassen könnte? Es würde zumindest die Chance erhöhen, dass der ein oder andere Student doch noch „Über Selbstständigkeit nachdenkt“ und nicht genervt auf Delete klickt.

Der Herr Studiosus: „Kampflernen, aus Prinzip“

„Warum fängst du eigentlich prinzipiell erst so spät mit dem Lernen an?“, fragte meine Mutter unlängst. „Ich brauche den Druck“, antwortete ich. „Außerdem meint Carlo, Lernen sei wie Sex: Der eine zieht es gnadenlos in die Länge, der andere hat es lieber kurz und heftig.“

Der Herr Studiosus: Kampflernen, aus Prinzip – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – UniSPIEGEL.

 

Dem habe ich nichts hinzuzufügen ;)

Potenzielle Arbeitgeber und das StudiVZ

Über das Studivz wurde in letzter Zeit schon sehr viel geschrieben. Sicherheitsmängel aber auch das Fehlverhalten von den Gründern wurden angeprangert. Bei der kritischen Berichterstattung über das Studentenportal hat sich besonders Don Alphonso hervorgetan, der auch diesen lesenswerten Artikel verfasst hat. Es geht darum, was ein potenzieller Arbeitgeber aus den Daten, die man im StudiVZ veröffentlicht, über die Persönlichkeit des Bewerbers herauslesen kann. Wenn Ihr die Zeit habt, dann schaut auch mal schnell über die Kommentare: es scheint besonders bei Hilfsstellen an der Uni üblich zu sein, sich die Profile der Bewerber im StudiVZ anzusehen. Und wenn man dort als Mitglied der Gruppe „Meine Vorlesungszeiten kollidieren mit meinen Schlafzeiten“ gelistet ist, macht das auf den Prof., der auf Assi-Suche ist, wahrscheinlich nicht den besten Eindruck. Der Artikel macht nachdenlich — ich habe meine Gruppenmitgliedschaften gleich wieder ziemlich reduziert und das Profil auf „privat“ gesetzt. Da aber die Privacy-Funktionen im VZ nicht besonders gut zu funktionieren scheinen, will ich mich darauf nicht unbedingt verlassen.
Man darf gespannt sein, wie sich das Studentenportal weiter entwickelt, eine Massenabwanderung vom StudiVZ zu Facebook scheint ja leider nicht wirklich realistisch zu sein — schade eigentlich.