AirPods – Review

Bei der Präsentation der AirPods war ich erstmal echt erstaunt: Das Design ist simpel, wie man es von Apple gewohnt ist, aber fast auch schon humorvoll – weil die Dinger nunmal aussehen, wie gekappte EarPods. Die Liefer-/ Produktionsverzögerungen ließen ja erstmal nichts gutes erahnen und so ganz sicher war ich mir nicht, ob die AirPods wirklich bei mir einziehen würden… aber: Gezögert und schließlich doch bestellt. Natürlich zu spät, so dass ich erstmal sechs Wochen warten musste. Nach mittlerweile einigen Monaten ist es Zeit für ein Fazit. 

 AirPods auf MacBook Air
Anmutung, Preis, Handling, Sound

Mit 179 Euro sind die AirPods kein günstiger Spaß. Die Verpackung ist wie von Apple gewohnt 1a, gleiches gilt für das Charging Case. Die AirPods selbst sind extrem leicht und unterscheiden sich rein äußerlich nicht wirklich stark von den bekannten EarPods. Das Pairing mit Apple-Geräten funktioniert so genial einfach, wie beworben (und wie Bluetooth sein sollte). Mein 2011er MacBook Air verlangt aber regelmäßig nach einer manuellen Verbindung, wenn die AirPods nutzen will. Das ist für mich aber in Ordnung, weil es nur einen Klick bedeutet. Die Ton-Qualität ist meines Erachtens – besonders angesichts der geringen Größe – sehr gut. Ich finde, sie klingen besser als die EarPods und mir reicht die Qualität für den Alltag völlig aus. Natürlich klingen sie nicht so schön, wie meine BeoPlay H8, aber das kann man auch nicht erwarten.

 

AirPods im Alltag / Gym / beim Laufen

Case aufklappen, AirPods in die Ohren und los gehts. In meinen Ohren halten die AirPods perfekt – auch beim Laufen oder im Gym. Wem schon die EarPods ständig rausfallen, sollte sich aber vermutlich nach einer Alternative, zum Beispiel  Beats X, umschauen. Die AirPods schotten akustisch nicht von Außenwelt ab, das kommt mir entgegen. Was ebenfalls praktisch ist: Die Musik pausiert, sobald man einen AirPod aus dem Ohr nimmt – ideal für einen kurzen Austausch mit Mitmenschen. Und das Lade-Case schützt davor, mit leeren Kopfhörern dazustehen, wenn man sie braucht. Die AirPods sind damit ein idealer Begleiter – und man muss keine Kabel mehr entwirren, bevor man sie nutzen kann.

 

Alles fein?

Nein, es bleibt noch das in meinen Augen einzige Manko der AirPods: Laut / leiser und skippen geht nicht an den AirPods, sondern über das jeweilige verbundene Gerät oder über die Apple Watch sowie über Siri (vorausgesetzt, man ist allein oder völlig schmerzfrei ;)). Natürlich ist das nicht perfekt, aber man kann damit leben und ich finde die wirkliche Freiheit von Kabeln wichtiger, als die Steuerungsoption. Telefonanrufe und Siri kann man mit einem Doppeltipp auf einen AirPods annehmen bzw. aufrufen. Diese Geste lässt sich auch für das Skippen einrichten.

Fazit

Ich bewerte die AirPods mit 4,5 von 5. Perfekt wären sie, wenn man etwa durch streichen über das Gerät lauter und leiser stellen oder Songs überspringen könnte.

 

Die besten Reise-Apps für die Apple Watch

APPLE WATCH SPORTS

Meine Apple Watch habe ich in Asien (keine Sorge, natürlich im Apple Store) gekauft und folglich dort auch das erste Mal eingesetzt. Weil bei der Watch genauso wie bei iPhone und iPad ohne Internet nicht viel läuft, wurde eine SIM für das gekoppelte iPhone erworben. Ständige Internetverbindung vorausgesetzt, ist die Watch beim Erkunden fremder Städte ein kluger unauffälliger Helfer. Hier eine Liste meiner liebsten Reise-Apps für die Apple Watch.

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Lohnt sich die Apple Watch? Langzeit-Review

2D85D32A-1A2E-4E16-9B54-BBB5BBA37617Seit September 2015 bin ich Besitzer einer Apple Watch Sport in Schwarz. Die Frage, die ich am häufigsten zu hören bekomme, ist die, ob sich der Kauf gelohnt hat bzw. ob „man so etwas (vermeintlich unnützes) wirklich braucht“. — Jedes Mal muss ich dann wieder an die zahllosen Konversationen über Sinn und Unsinn meines iPads der ersten Generation denken… Lohnt sich also die Apple Watch, braucht man sie? Wie bei vielen Gadgets, vor allem bei Gadgets erster Generation, lautet die Antwort: „Nicht unbedingt, aber…“

Bei der Apple Watch lautet mein „aber“, dass ich einfach neugierig auf das Produkt war. Ich wollte wissen, wie die Zukunft von und mit Wearables aussehen kann. Und ich war gespannt, wie es sich anfühlt, Apples „most personal device yet“ zu tragen. Ja, nennt mich Fanboy ;)

Nach fast einem halben Jahr, in dem ich die Apple Watch täglich getragen habe, konnte ich mir ein ganz gutes Bild von dem Gerät machen. Die Frage, ob man sie wirklich braucht, kann ich immer noch nicht mit einem eindeutigen Ja beantworten. Aber die Watch hat einige Vorzüge, die ich nicht mehr missen möchte. Deshalb geht es in diesem Text auch nicht um eine vollständige Aufzählung aller Funktionen, sondern ich möchte hervorheben, was mir bei der Benutzung positiv oder negativ aufgefallen ist.

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iPad als perfekter Notizblog

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Das iPad ist – allen Unkenrufen zum Trotz – nicht nur ein tolles Gerät um Inhalte zu konsumieren, es ist auch ein echtes Produktivitätstool.

Nicht nur, um E-Mails, im Vergleich zum iPhone, bequem zu bearbeiten oder Dokumente zu lesen, sondern auch um Notizen schnell zur Hand zu haben und zu ergänzen.

Evernote – gutes Text-Tool mit kleinen Schwächen
Bisher habe ich dazu vor allem auf Evernote gesetzt – dank der Speicherung in der Cloud bleiben die Notizen überall auf dem neuesten Stand und lassen sich am Rechner bequem ergänzen. Für Aufzeichnungen in Sitzungen ist Evernote aber nicht hundertprozentig perfekt: Geht es darum, Skizzen oder handschriftliches hinzuzufügen, stößt die App an ihre Grenzen. PDFs und Fotos können bei Evernote zwar eingefügt, aber nicht bearbeitet, markiert oder mit Anmerkungen Versehen werden. Mit der App Skitch bietet Evernote zwar eine Möglichkeit, Fotos mit Anmerkungen zu versehen und eben dorthin zu exportieren – allerdings können diese in Evernote nicht mehr nachträglich ergänzt oder bearbeitet werden.

Notability – das iPad wird zum digitalen Notizblock
Die iPad-App Notability ist die erste ihrer Art, die meiner Meinung nach, das iPad wirklich zu einem perfekten digitalen Notizblock macht. Zum einen gehören Bild- und PDF-Einbindung sowie deren Bearbeitung zum Standard – zum anderen funktioniert hier zum ersten Mal die Handschrifteingabe wirklich gut: Notability bietet die Möglichkeit, in „gezoomten Bereichen“ des Dokuments ordentliche Handschrifteingaben vorzunehmen. Zusammen mit einem iPad-Stift klappt das endlich gut.

Die Möglichkeit, Audio-Aufnahmen zu Dokumenten hinzuzufügen, macht die App zu einem noch besseren Begleiter bei Meetings und dank Dropbox-Einbindung bleiben die Dateien automatisch mit der Cloud synchron. In den nächsten Tagen werde ich testen, inwieweit man die Notizen auch zielführend am Rechner bearbeiten kann.

Notability gibt es aktuell zum Schnäppchenpreis von 0,79 € im App-Store. Wer das iPad beruflich oder in der Uni einsetzt, sollte zuschlagen.