iPad Pro als Laptop-Ersatz – was ist zu beachten?


Das iPad Pro soll in meinem Fall das Versprechen von Apple erfüllen, dass das iPad für viele Menschen den Computer ersetzt. Meine Entscheidung ist eine pragmatische: Mein 2011-er MacBook Air ist in die Jahre gekommen und liegt die meiste Zeit unbenutzt herum (und Mac OS Sierra wird es wohl nicht mehr bekommen). Was ich dagegen jeden Tag in der Hand und auf Reisen dabei habe, ist mein iPad. Es ist leicht, vielseitig und hat eine lange Akkulaufzeit. Und: Es sollte alle meine privaten Anforderungen erfüllen.

iOS 11 und der etwas größere Bildschirm des iPad 10.5 haben mich überzeugt, den „Switch“ zu wagen und voll auf’s iPad Pro umzusteigen. Immerhin habe ich schon letztes Jahr völlig problemlos meine komplette Steuererklärung am iPad gemacht, dann sollte der Rest des digitalen Lebens wohl auch darüber zu managen sein.

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Notizen-App Upad günstig im App-Store

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Die recht mächtige Notiz-App Upad ist aktuell für 89 Cent im App-Store zu haben.
Upad macht das iPad – einen passenden Eingabestift vorausgesetzt – zum interaktiven Notizblock.
Besonders praktisch: auch PDFs lassen sich mit der App kommentieren und markieren außerdem kann man bequem Bilder und Formen in die Notizen einfügen.
Die Übertragung der Handschrift gefällt mit persönlich bei Upad auch besser als bei Notably, zudem ist die App an Evernote anzubinden.

Hier geht’s zur App im App-Store:
https://itunes.apple.com/de/app/upad/id401643317?mt=8

Foto: Screenshot App-Store.

iPad als perfekter Notizblog

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Das iPad ist – allen Unkenrufen zum Trotz – nicht nur ein tolles Gerät um Inhalte zu konsumieren, es ist auch ein echtes Produktivitätstool.

Nicht nur, um E-Mails, im Vergleich zum iPhone, bequem zu bearbeiten oder Dokumente zu lesen, sondern auch um Notizen schnell zur Hand zu haben und zu ergänzen.

Evernote – gutes Text-Tool mit kleinen Schwächen
Bisher habe ich dazu vor allem auf Evernote gesetzt – dank der Speicherung in der Cloud bleiben die Notizen überall auf dem neuesten Stand und lassen sich am Rechner bequem ergänzen. Für Aufzeichnungen in Sitzungen ist Evernote aber nicht hundertprozentig perfekt: Geht es darum, Skizzen oder handschriftliches hinzuzufügen, stößt die App an ihre Grenzen. PDFs und Fotos können bei Evernote zwar eingefügt, aber nicht bearbeitet, markiert oder mit Anmerkungen Versehen werden. Mit der App Skitch bietet Evernote zwar eine Möglichkeit, Fotos mit Anmerkungen zu versehen und eben dorthin zu exportieren – allerdings können diese in Evernote nicht mehr nachträglich ergänzt oder bearbeitet werden.

Notability – das iPad wird zum digitalen Notizblock
Die iPad-App Notability ist die erste ihrer Art, die meiner Meinung nach, das iPad wirklich zu einem perfekten digitalen Notizblock macht. Zum einen gehören Bild- und PDF-Einbindung sowie deren Bearbeitung zum Standard – zum anderen funktioniert hier zum ersten Mal die Handschrifteingabe wirklich gut: Notability bietet die Möglichkeit, in „gezoomten Bereichen“ des Dokuments ordentliche Handschrifteingaben vorzunehmen. Zusammen mit einem iPad-Stift klappt das endlich gut.

Die Möglichkeit, Audio-Aufnahmen zu Dokumenten hinzuzufügen, macht die App zu einem noch besseren Begleiter bei Meetings und dank Dropbox-Einbindung bleiben die Dateien automatisch mit der Cloud synchron. In den nächsten Tagen werde ich testen, inwieweit man die Notizen auch zielführend am Rechner bearbeiten kann.

Notability gibt es aktuell zum Schnäppchenpreis von 0,79 € im App-Store. Wer das iPad beruflich oder in der Uni einsetzt, sollte zuschlagen.

Das iPad – mein schneller Testbericht

Berufsbedingt ist es leider im Moment etwas still in und um dieses Blog geworden, ich hoffe trotzdem, dass dieser iPad Testbericht nicht ganz unter geht und dass ich in der nächsten Zeit etwas mehr Muße zum bloggen haben werde.

Ich habe mein iPad 16GB WiFi vor gut einem Monat in New York käuflich erworben. Das war nicht ganz leicht, weil das Teil natürlich begehrt war (und ist) und so waren mehrere Anläufe notwendig, bis es schließlich im 5th Ave. Store geklappt hat.

Wissenswert: ohne Rechner mit iTunes bekommt ihr das Teil nicht zum laufen, ich habe das über das MacBook einer Freundin gemacht, weil ich keinen Nerv hatte mein MB mit nach USA zu nehmen.

Das Gerät an sich ist, wie schon einschlägigen Publikationen zu entnehmen war, der Hammer! Etwas schwerer als zunächst gedacht, aber trotzdem recht dünn und in meinen Augen auch sehr handlich. Es ist natürlich nichts für die Hosentasche, sondern eher etwas fürs Sofa, einen Nachmittag im Cafe, oder die Reise. Zumindest als Mann (ohne Handtasche) nimmt man es also bewusst mit und hat es nicht, wie ein iPhone, sowieso dabei.

Der Touchscreen ist sowohl von der Reaktion als auch von der Helligkeit super – in der prallen Sonne habe ich das Gerät noch nicht benutzt, bisher war es mir nie zu dunkel. Die Auflösung ist, besonders beim Betrachten von hochaufgelösten Videos und Fotos, ebenfalls herausragend. Ich bin zwar in Sachen Geschwindigkeit von meinem iPhone 3G nicht gerade verwöhnt, aber das iPad ist wirklich absolut flink – einziges Hindernis ist wohl mein eigener nicht allzu flotter Internetzugang. Die Akkulaufzeit ist auf jeden Fall bemerkenswert, man muss sich um dieses Thema sicher keine großen Gedanken machen – höchstens auf laaaangen Reisen könnte mal der Saft ausgehen.

Was die Apps angeht, kommt das iPad mit einer etwas kleineren Auswahl als das iPhone. So fehlen bspw. Wetter-App, Rechner oder Weltuhr mit Wecker. Das finde ich ein bisschen schade, weil die Apple-eigenen Apps hier ganz gute Dienste geleistet haben. Die App-Auswahl für das iPad ist mittlerweile eigentlich ganz gut, obwohl es natürlich auch hier noch jede Menge Potenzial und damit auch bald weitere Einsatzgebiete für das iPad gibt. Beachtenswert ist, dass die Apple-Apps wie iBooks oder die iWork-Apps bisher noch nicht mit deutschem Account über iTunes zu beziehen sind – zum Deutschlandstart dürfte es aber soweit sein.
Meiner Meinung nach kann man die nativen iPhone-Apps, die auf dem iPad auch vergrößert angezeigt werden können getrost vergessen. Im Vergleich zu den speziell fürs iPad entwickelten Programmen haben sie absolut keine Chance. Ich nutze iPhone-Apps damit fast nie auf dem iPad.

Ich habe das iPad, wie gesagt, in USA gekauft und den Rückflug damit sehr genossen. Wer sich vorher mit Filmen, Podcasts oder Lesestoff versorgt hat, sollte auch auf Langstrecken keine Langeweile bekommen. Die Größe ist perfekt für Texte, aber auch für gespeicherte Websites und Filme etc.
Im täglichen Gebrauch nutze ich das Gerät hauptsächlich zum Surfen oder Lesen – und das trotz Unitasking lieber als mein MacBook Pro. Wirklich nett ist es auch Bilder im kleinen Kreis zu zeigen und man kann es sich sehr gut damit in einem Cafe (mit WLan) bequem machen. Die Tastatur ist wirklich gut zu benutzen (ich habe diesen Text auch darauf verfasst) – allerdings ist sie nur im Querformat für ausführlichere Texte zu gebrauchen.

Empfehlenswert ist in jedem Fall die Hülle von Apple: das Aufstellen ist in vielen Situationen echt hilfreich, auch wenn das Gerät natürlich ohne Hülle tausendmal schöner aussieht. Leider sitzt die Hülle recht genau, was ein häufiges wechseln nicht gerade erleichtert.

Welche Version kaufen? Ich hatte zum Kaufzeitpunkt noch nicht die Qual der Wahl zwischen WiFi und 3G, würde mich aber angesichts des Preises vermutlich doch wieder für die gewählte 16Gb WiFi Version entscheiden. Der Speicherplatz reicht mir momentan bei weitem aus und ich nutze das iPad eben doch nicht mal spontan, wie das iPhone, sondern eher zuhause oder eben „geplant“ – sprich man geht in ein Café und nutzt das WiFi dort. Im Urlaub ist man aufgrund der Datentarife sowieso meist auf WiFi angewiesen. Zweiter Aspekt ist, dass ich mit einem halben Auge schon auf das Nachfolgermodell schiele, denn die mangelnde Webcam ist wirklich ein kleiner Minuspunkt.

Alles in allem ist das Gerät, besonders auch für ein Produkt der ersten Generation, außerordentlich gut gelungen. Minuspunkte sind das erwähnte Fehlen einer Webcam und evtl. der Umstand, dass man eben auf Apple als Programm- und Medienanbieter stark festgelegt ist. Den Flashplayer, habe ich bislang zwar ein paar Mal, aber insgesamt doch selten vermisst.